Düfte und ihre Wirkung

Wie wirken Düfte auf uns?

Düfte fallen uns entweder auf, wenn sie sehr unangenehm riechen oder wenn sie unsere Sinne regelrecht betören. Während des Tages sind wir einem bunt gemischten Duftcocktail ausgesetzt, dem wir uns kaum entziehen können. Der Nase wird keine Pause gegönnt und an manchen Tagen bleibt einem wirklich nur noch der Stoßseufzer: "Mir stinkt’s". Unsere Augen können wir schließen, die Nase nicht. Damit haben Düfte eine Wirkung auf uns, der wir uns nur selten entziehen können. Wirklich dufte geht es hingegen allen, die die verschiedenen Düfte gezielt einsetzten. Die Weihnachtszeit ist ohne den Duft von Zimt, Lebkuchen, Vanille, Tannengrün und Orange kaum vorstellbar und wer an einem blühenden Flieder-Strauch riecht, gerät automatisch in Frühlingslaune.

Die Wirkung der Düfte - kleine Duftkunde

Es gibt Düfte oder Duftessenzen, denen eine bestimmte Wirkung nachgesagt wird. Einige von ihnen wirken stimmungsaufhellend, andere beruhigen flatternde Nerven und manche helfen gegen Kopfschmerzen. Der Duftforscher Dietrich Wabner von der TU München fand heraus, dass der Duft von Zitronen sich positiv auf die Konzentration und das Leistungsvermögen auswirken soll. Sogar Rechtschreibfehler kommen in einem mit Zitrone bedufteten Raum seltener vor. Machen Sie doch einfach einmal Ihre eigene Aromatherapie und überzeugen Sie sich von der Wirkung.

Belebend und erfrischend wirken beispielsweise Bergamotte, Zitrone, Mandarine und Melisse.

Hat Sie ein Stimmungstief erfasst und Sie hätten gerne wieder bessere Laune? Dann helfen Bergamotte, Citronella, Grapefruit und Melisse.

Sind Ihre Nerven zum Zerreißen gespannt, dann schnuppern Sie einfach den Duft von Anis, Jasmin oder Lavendel und Sie werden sich beruhigen.

Ist Ihre Konzentration während der Mittagszeit an einem Tiefpunkt angelangt? Dann brauchen Sie dringend den Duft von Zitrone, Pfefferminze oder Eukalyptus, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Pfefferminz-Öl kann möglicherweise auch Ihre Spannungskopfschmerzen wegzaubern. Geben Sie einfach ein wenig Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen und massieren Sie es sanft ein.

Suchen Sie einen Duft, der aphrodisierend wirkt, sollten Sie es mit Vanille, Rose oder Ylang-Ylang versuchen.

Wie wende ich den Duft an?

Ob Sie fertige Duftessenzen bevorzugen oder lieber am Naturprodukt schnuppern, bleibt Ihnen überlassen. Fakt ist, dass der Geruch einer frisch aufgeschnittenen Orange oder einer blühenden Rose ebenso wirksam ist, wie eine Duftessenz. Ob Sie ein ätherisches Öl verwenden oder lieber einem Duftöl den Vorzug geben, ist Geschmackssache und hängt davon ab, wie Sie das Öl anwenden wollen. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und können beispielsweise für ein Voll- oder Dampfbad verwendet werden - allerdings sollten Sie das Öl dann sehr gering dosieren. Wenige Tropfen genügen für den Anfang. Steigern können Sie die Dosis immer noch.

Auf die Haut gehört ein unverdünntes ätherisches Öl nicht, da es Hautreizungen hervorrufen kann. Geben Sie stattdessen lieber einige Tropfen der Duftessenz auf Ihr Kissen oder - für unterwegs - auf ein Stofftaschentuch.

Duftöle eignen sich wunderbar für den Einsatz in einer Duftlampe. Haben Sie gerade keine Duftlampe zur Hand, füllen Sie ein kleines Schälchen mit Wasser, geben einige Tropfen des Duftöls hinein und stellen das Ganze auf die Heizung. Und wenn Sie nicht gleich mit Fläschchen und Duftölen herumhantieren wollen, achten Sie doch einmal bewusst auf die Gerüche, mit denen Sie sich täglich umgeben. Schnuppern Sie an der frischen Orange oder dem duftenden Frühlingsblumenstrauß, schalten Sie für einen Moment ab, genießen Sie die Wirkung und gönnen Sie sich eine kurze Auszeit, ehe Sie erfrischt Ihren üblichen Aufgaben nachgehen.

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