Was tun bei Stromausfall?

Hier finden Sie Tipps, wie Sie einen längeren Stromausfall überstehen

Ohne Strom sind wir in der heutigen Zeit regelrecht aufgeschmissen, denn ein Großteil der im Haushalt befindlichen Geräte funktioniert nur noch elektrisch. Ganz davon abgesehen, ist man bei einem Stromausfall meist auch von sämtlichen Kommunikationswegen abgeschnitten, was die Situation nicht besser macht. Internet, Fernsehen oder Radio sind nicht mehr wie gewohnt verfügbar, um sich Informationen zum Stromausfall zu verschaffen. Bestenfalls funktioniert noch das Smartphone eine Weile, mit dem man sich dann zur aktuellen Lage informieren kann. Doch selbst wenn man weiß, dass am Stromausfall gearbeitet wird, läuft das Leben nicht mehr wie gewohnt weiter. Wer beim Stromausfall keinen Plan B hat, sieht sich einer unangenehmen Situation ausgesetzt. Aus diesem Grunde finden Sie nachfolgend einige Tipps und Tricks, und wie man sich auf den Ernstfall vorbereitet und wie man die Zeit des Stromausfalls so angenehm wie möglich gestalten kann.

Das sollten Sie bei einem Stromausfall als erstes tun

Ein Stromausfall kann verschiedene Ursachen haben. Zunächst sollte man in Erfahrung bringen, ob es sich um ein größeres örtliches Problem oder nur um ein individuelles der eigenen Wohnung handelt. Dazu schaut am besten bei seinen Nachbarn oder angrenzenden Häusern nach, ob diese noch Strom haben. Ist der Strom ausgefallen, funktionieren allerdings die Klingeln nicht mehr. Wurde der Strom nur in der eigenen Wohnung beziehungsweise dem eigenen Haus lahmgelegt, dann sollte man versuchen, schnellstmöglich seinen Stromnetzbetreiber zu erreichen, damit dieser den Haushalt wieder mit Strom versorgen kann. Womöglich wird zur Klärung der Lage einige Zeit ins Land gehen.

Ein "Stromausfall" kann auch ganz einfach mit "herausgesprungenen" Sicherungen des Stromkastens zu tun haben. In moderneren Haushalten muss man die jeweilige Hauptsicherung beziehungsweise die einzelnen Sicherheitsschalter nur einschalten, damit wieder Strom fließt.

Der Dunkelheit entkommen

Um nicht im Dunkeln zu sitzen, suchen Sie sich Kerzen und zünden Sie diese an. Fällt der Strom schon am Tage aus, dann sollten Sie diese am Abend bereits griffbereit haben. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Kerzen nicht in Reichweite von Kindern oder Haustieren aufstellen. Wenn Sie aufgrund eines Stromausfalls Ihre ganze Wohnung ausleuchte müssen, besteht natürlich erhöhte Brandgefahr. Leicht entzündliche Gegenstände, zu denen beispielsweise Gardinen oder Tischdecken gehören, sollten daher nicht in der Nähe der Kerzen sein. Sie können Kerzenlicht sparen und damit die Sicherheit erhöhen, indem Sie die Kerzen in der Nähe zu Spiegeln oder spiegelnden Oberflächen aufstellen. Zudem sollten Kerzen gleichmäßig im Raum verteilt werden, um eine bessere Ausleuchtung zu erreichen und die Unfallgefahr zu minimieren.

Grundsätzlich ist es ratsam, zur Katastrophenvorsorge einen gewissen Kerzenvorrat zu schaffen und diesen an einer leicht zugänglichen Stelle aufzubewahren. Dazu gehören natürlich auch Feuerzeug und Streichhölzer, die ebenfalls bereitgelegt werden sollten. Kaufen Sie des Weiteren Taschenlampen und Batterien, um bei einem längeren Stromausfall nicht ausschließlich auf Kerzen zugreifen zu müssen.

Ausfall der Heizungsanlage

In den Wintermonaten müssen Sie bei einem Stromausfall auch zusätzlich mit einem Ausfall der Heizungsanlage rechnen. Decken, Pullover oder Strickjacken und warme Socken helfen weiter, um sich nicht zu erkälten. Haushalte mit einem Kamin, welcher nicht vom Strom abhängig ist oder Wärme in die Fußbodenheizung einspeist, haben es da natürlich leichter. Allerdings sollten Sie auch die Herzkraft mehrere Kerzen nicht unterschätzen. Sinnvoll ist es in diesem Zusammenhang, die Türen der einzelnen Zimmer zu schließen, damit die Wärme in den Räumen bleibt, die Sie bevorzugt nutzen.

Speisen improvisieren

Ohne Strom wird in keiner Küche gekocht, es sei denn in Ihrem Haushalt gibt es einen Gasofen. Allerdings existieren in jedem Haushalt viele Lebensmittel, die ohne Strom zubereitet werden können. Durchsuchen Sie Ihre Reserven nach Konserven, frischem Obst, Gemüse und Nüssen sowie Brot und Wurst. Mit Sicherheit lässt sich auch daraus etwas Leckeres zaubern. Wie wäre es beispielsweise mit selbstgemachten Sandwiches oder einem frischen Salat?

Natürlich könnten Sie auch bei Freunden oder im Restaurant essen, wenn Sie warme Speisen bevorzugen. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass alle Geräte im Haushalt ausgeschalten sind, sobald Sie das Haus verlassen. Diesen Punkt kann man in der Hektik eines Stromausfalls leicht vergessen. Denn wird der Strom in der Zwischenzeit wieder zugeschalten, droht womöglich Gefahr von Herd und anderen Geräten. Das gleiche gilt für eventuelle Kerzen!

Beschäftigungsmöglichkeiten bei Stromausfall

Stromausfall wird vor allem für die Familien eine Herausforderung, die den ganzen Tag über von Fernseher oder Spielekonsole beschallt werden. Doch so ein Stromausfall kann für die gesamte Familie auch ein spannendes Abenteuer werden. Machen Sie kleine Ratespiele oder nutzen Sie Kerzen und Taschenlampen für Schattenspiele. Singen, Geschichten und Witze erzählen, eignen sich ebenfalls für einen Abend ohne Strom, genauso wie ein gutes Buch bei Kerzenschein. Bauen Sie eine Taschenlampe oder Kerzen in der Tischmitte auf, ist sogar das Kartenspielen möglich.

Für den Ernstfall vorsorgen

Möglicherweise ist die Lage so ernst (z.B. bei Hochwasser), dass Sie Ihr Haus verlassen müssen und Sie woanders untergebracht werden. Verzweifeln Sie nicht, denn alle materiellen Dinge sind ersetzbar. Packen Sie, sofern Sie Zeit haben, einige Kleidungsstücke zusammen. Denken Sie auch daran, alle wichtigen Dokumente mitzunehmen. Diese sollten in Katastrophengebieten generell an einem zentralen Ort gelagert werden, der schnell zugänglich ist. Auch Haustiere sollten gerettet werden. Dementsprechend ist es gut, wenn man z.B. die Katzenbox nicht lange suchen muss.

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