Sonnenbrand vorbeugen / vermeiden - So schützen Sie Ihre Haut

Wie Sie sich vor Sonnenbrand und seinen Folgen schützen können

Schaut die Sonne hinter den Wolken hervor, so lacht auch das Herz der meisten Menschen. Jeder möchte möglichst viel von den kostbaren, wärmenden Strahlen erhaschen und die kurze Sonnenzeit in vollen Zügen genießen. Damit es allerdings ein Genuss ohne Sonnenbrand und Reue wird, ist es wichtig, bestimmte Regeln zu beachten.

Sonnenschutz auftragen - Haut eincremen

Das wichtigste Mittel gegen Sonnenbrand: eincremen. Je nach Hauttyp und Sonnenstärke ist ein höherer oder niedrigerer Lichtschutzfaktor notwendig. Je heller der Hauttyp und je stärker die Sonneneinstrahlung, desto höher muss der Lichtschutzfaktor sein. Die Höhe des Lichtschutzfaktors multipliziert die Zeit, die man ohne Schutz in der Sonne bleiben kann. Wer beispielsweise mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 4 in die Sonne geht, der kann dann viermal länger in der Sonne bleiben, als es seine Haut ohne Sonnencreme zulässt. Eine Orientierung für den benötigten Lichtschutzfaktor bietet die Unterteilung in verschiedene Hauttypen. Je heller Haut und Haare, desto stärker muss der Sonnenschutz sein. Alle zwei Stunden sollte man dann nachcremen. Wichtig bei der Auswahl der Sonnencreme: Die Lotion muss sowohl vor UVA- sowie auch vor UVB-Strahlen schützen. (UVA- Strahlen lassen die Haut altern, UVB-Strahlen können Hautkrebs auslösen).

Wer nicht nur faul am Strand rumliegen will und schwimmen beziehungsweise baden geht, benötigt eine Sonnencreme mit Wasserschutz. Ist es besonders heiß oder schwitzt die Person leicht, so ist ferner schweißfester Sonnenschutz notwendig. Auch der Abrieb im Sand ist bei Kindern oder Strandsportarten wie Beachvolleyball nicht unerheblich - hier öfter nachcremen.

Damit man sich auch gern eincremt, sollte man in gute Produkte investieren, die man leicht auf der Haut verteilen kann und nicht mit hohem Kraftaufwand einreiben muss. Sprühcreme macht das Auftragen in der Regel einfacher. Auch die Menge der Creme ist für reuefreies Sonnenbaden entscheidend; zu dünn darf man die Sonnencreme nicht auftragen. So benötigt ein Erwachsener etwas 6 EL Sonnencreme für einen optimalen Schutz.

Mittagssonne meiden

Wer merkt, dass er „genug Sonne hatte“ oder die Haut sich sogar rötet, der muss sofort in den Schatten, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Zwischen 11 bis 15 Uhr ist die Sonne am stärksten - in dieser Zeit am besten im Schatten bleiben oder sich nur kurz in der Sonne aufhalten.

Sonnenhut und entsprechende Kleidung

Ein Sonnenhut spendet in der Regel ausreichend Schatten für das Gesicht - so können viele Sonnenbrände vermieden werden. Auch einem Sonnenstich beugt ein Hut recht gut vor. Wenn man im Urlaub keine Lust hat, die Haut zu verdecken, so ist, je nach Hauttyp und Sonnenstärke, UV-undurchlässige Kleidung ratsam. Am besten trägt man locker sitzende, luftige Kleidung aus Leinen und Baumwolle. Darin schwitzt man nicht so sehr und es schützt die Haut vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Sonnenschirm - Schutz vor Sonnenbrand?

Manch einer glaubt vielleicht, dass er einem Sonnenbrand vorbeugen kann, indem er sich einfach unter seinen Sonnenschirm legt. Zwar verbrennt man sich die Haut auf keinen Fall so schnell wie in der Sonne - das Eincremen mit Sonnenmilch kann dies jedoch nicht ersetzen. Die UV-Strahlung durchdringt teilweise den Schirm und kann so auf die Haut treffen. Weitaus schlimmer ist jedoch die indirekte UV-Strahlung durch reflektierenden Sand oder anderweitig helle Untergründe. Wer also täglich mehrere Stunden am Strand unter dem Schirm verweilt, kann sich auch auf diese Weise einen Sonnenbrand holen. Mit entsprechenden Messgeräten könnte man die genaue Belastung austesten. Besser ist es jedoch, auch für extreme Schattenfans, etwas Sonnencreme zu verwenden.

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