Verbale Angriffe richtig kontern

So können Sie Verbalattacken gekonnt abwehren

Streitgespräch mit verbalen Attacken Echte Schlagfertigkeit ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Einem Großteil von uns fallen die besten Antworten leider erst dann ein, wenn die Situation schon längst vorbei ist. Doch man muss nicht unbedingt einen Sprachkurs besuchen, um verbale Angriffe geschickt zu kontern. Tatsächlich ist es auch gar nicht so schlimm, wenn ein vor Ironie triefender Angriff nicht ebenso ironisch pariert wird. Zwar sorgt eine verbale Retourkutsche für so manch einen Lacher bei unbeteiligten Zuhörern, der Kommunikation und dem friedlichen Miteinander ist sie allerdings meist nicht wirklich zuträglich. Es gibt weitaus elegantere Möglichkeiten, um Angreifern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Verbale Angriffe gekonnt abwehren

Ernst oder Spaß: Nicht alles, was als Angriff „rüberkommt“ ist auch so gemeint. Es gibt Menschen, die einfach gerne sticheln oder spotten, weil es ihrem Naturell entspricht. Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die Ironie nicht als solche verstehen und beleidigt reagieren. Da nun einige Zeitgenossen Humor auf ironische Weise erzeugen und dabei oftmals missverstanden werden, entstehen schnell Konflikte. Kleine Sticheleien können ein humorvoller Gesprächsöffner sein, insofern sie entsprechend verstanden werden. Hilfreich ist es, auf die Mimik des Gegenübers zu achten. Wer Scherze macht oder ironische Aussagen trifft, wirkt meist nicht wirklich aggressiv, sondern eher entspannt und locker. Letztlich ist es die Art und Weise, wie man auf diese kommunikativen Spielchen reagiert. Gerade bei neuen Bekanntschaften entscheidet der Umgang mit verbalen Attacken, in welche Schublade man fortan gesteckt wird.

Selbstironisch auf Verbalattacken kontern: Es ist überhaupt ein gutes Lebensmotto, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen. In Gesprächen oder Situationen, in denen man vermeintlich verbal attackiert wird, gilt dies umso mehr. Möchte man Angriffe besonders geschickt abwehren, dann muss man natürlich über sich selbst lachen können, indem man die eigenen Fehler und Verhaltensweisen spielerisch auf die Schippe nimmt. Am besten unterstützt man die verbalen Angriffe und legt noch eins drauf. Wer das nicht kann, sollte es zumindest versuchen oder gut schauspielern. Mit selbstironischen Bemerkungen und Verhaltensweisen nimmt man jedem verbalen Angriff den Wind aus den Segeln. Denn wie soll jemand Spaß am Anfeinden haben, wenn der Angegriffene der gleichen Meinung ist?

Verbale Angriffe ignorieren: Eine gute Möglichkeit, dem Angreifer die Lust zu nehmen, ist Ignoranz. Am besten zeigt man sich völlig unbeeindruckt von den verbalen Angriffen und vermeidet es, überhaupt zu kontern. Wer kein Interesse an den Sticheleien zeigt, demonstriert damit seine Überlegenheit.

Verbalattacken gekonnt abwehren: Nicht immer steht einem der Sinn danach, sich selbst durch den Kakao zu ziehen. Und es gibt Momente, in denen es ratsam ist, den Angreifer höflich aber unmissverständlich in die Schranken zu weisen. Wer also beispielsweise im Beruf gemobbt wird, könnte sich wehren und dem Angreifer klar und deutlich mitteilen, dass er sich nicht auf dieses armselige Niveau begibt. Oder man geht einfach selbst zum Angriff über, indem gezielt bestimmte Schwachpunkte des anderen "angesprochen" werden. Schwächen gibt niemand gern zu und wenn der Fokus sich plötzlich auf den Angreifer richtet, hat der Spuk oftmals ein Ende. Allerdings ist dies immer eine Gratwanderung, da niemand wissen kann, inwiefern man damit die vorhandenen Aggressionen anheizt. Letztlich hängt es vom Charakter des anderen ab, wie wirksam verbale Gegenangriffe sind.

Wichtig: Ungeachtet dessen, wie ärgerlich eine Verbalattacke auch ist, es ist immer ratsam, dem Angreifer souverän zu begegnen und die Grenzen höflich abzustecken. Selbst brillante Rhetoriker sollten bedenken, dass es zwar leicht sein mag, den Gegner verbal zu schlagen - einen Freund macht man sich damit allerdings nicht. Und je enger die Zusammenarbeit oder der Kontakt mit der betreffenden Person ist, desto unangenehmer kann die Situation auf Dauer werden.

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Mehr zum Thema: Kommunikation aus der Kategorie Menschen & Gesellschaft

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