Zeit sparen im Haushalt mittels richtiger Organisation

Mit diesen Tipps gestaltet sich die alltägliche Hausarbeit etwas effektiver

Sie müssen nach einem stressigen Tag noch die lästige Hausarbeit erledigen? Das macht wohl kaum einer gern, obwohl es notwendig ist. Leider stehlen viele Dinge im Haushalt wertvolle Zeit, die man in Wichtigeres investieren oder in der man einfach nur entspannen kann. Wer aber nicht irgendwann vom Chaos erschlagen werden und in einer sauberen und aufgeräumten Umgebung leben will, wird nicht drum herumkommen, Ordnung zu schaffen. Allerdings muss der Haushalt gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen, wenn er gut organisiert ist. Wie sich Hausarbeit angenehmer gestalten lässt und man insgesamt etwas Zeit sparen kann, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Stück für Stück Grundordnung im Haushalt schaffen

Wie so vieles im Leben sollte auch der Haushalt richtig organisiert werden. Dann läuft das Saubermachen und Ordnung halten fast wie von selbst und erledigt sich nebenbei. Doch zuerst muss eine gewisse Grundordnung hergestellt werden. Gehen Sie am besten jedes Zimmer und jeden Schrank durch und schauen Sie nach, welche Dinge Sie wirklich brauchen und welche nicht. Verabschieden Sie sich von Dingen, die nur Platz wegnehmen und nie benutzt werden. Verschenken oder verkaufen Sie sie oder werfen Sie diese Sachen einfach weg. Ganz egal, ob Kleidung, Deko, Möbel, alte Zeitschriften, Küchengeräte usw. - was nicht benutzt wird, kommt weg. Vor allem sollten die Dinge entsorgt werden, die man seit einem gewissen Zeitraum (z.B. seit einem Jahr) nicht vermisst hat. Wer insgesamt weniger unnütze Sachen in seinen Schränken hat, kann beim regelmäßigen Aufräumen tatsächlich Zeit sparen. Zu viel Besitz belastet und stiehlt einem meist nur die Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

Natürlich werden Sie dafür eine Weile brauchen und nicht alles an einem Tag schaffen. Es ist daher wichtig, sich täglich oder wöchentlich kleine Ziele zu setzen, bis im Haushalt die Grundordnung wieder hergestellt ist. Natürlich ist dieses Unterfangen ein hartes Stück Arbeit, aber hinterher werden Sie sich befreiter fühlen. Fangen Sie mit einem Zimmer oder einem Schrank an und arbeiten Sie sich langsam durch, bis Sie mit allen Räumen und Schränken fertig sind. Ordnen Sie den übrig gebliebenen Dingen in jedem Zimmer einen festen Platz zu. So sind die Sachen griffbereit und man muss nicht ewig suchen, wenn man sie mal braucht.

Einen Haushaltsplan erstellen

Um einen genauen Überblick über alle anfallenden Hausarbeiten zu behalten, sollten Sie einen Haushaltsplan erstellen. Notieren Sie hier alle Hausarbeiten, die täglich, wöchentlich, monatlich oder halbjährlich erledigt werden müssen. Sie können für jede Woche einen Plan erstellen und aufschreiben, welche Dinge Sie an welchem Tag erledigen möchten. Auf diese Weise können Sie einfach besser einschätzen, wann Sie wie viel Zeit für die Arbeiten im Haushalt haben. Hausarbeiten wie das Staubsaugen, Wischen oder die Bad-Reinigung kann man beispielsweise auf mehrere Wochentage aufteilen oder aber alles an einem Tag erledigen - ganz, wie es einem am besten in den Zeitplan passt. Sobald Sie mit etwas fertig sind, können Sie die Aufgabe auf Ihrem Plan abhaken - das ist ein tolles Gefühl und motiviert zum Weitermachen. Natürlich kann dabei immer was dazwischenkommen, gerade, wenn man Kinder hat. Dennoch hat man mit einem festen Plan immer etwas in der Hand, an dem man sich grob orientieren kann. Zwar spart ein Haushaltsplan nicht unbedingt Zeit, er sorgt jedoch dafür, dass man subjektiv das Gefühl hat, weniger Zeit mit Aufräumen und Putzen zu verbringen.

Ordnung dauerhaft beibehalten

Ist die Grundordnung hergestellt und ein Haushaltsplan erstellt, muss man sich natürlich diszipliniert daran halten. Jetzt heißt es, konsequent bleiben und bloß nicht wieder anfangen, Dinge zu sammeln oder Hausarbeiten lange aufzuschieben. Befördern Sie die Dinge wieder zurück an ihren Platz, wenn Sie sie nicht mehr brauchen. Gewöhnen Sie es sich beispielsweise an, schon beim Kochen die benutzten Utensilien wegzuräumen. Waschen Sie Geschirr direkt nach dem Essen ab oder räumen Sie es in die Spülmaschine ein. Sammeln Sie Bügelwäsche nicht über Wochen, sondern bügeln Sie lieber - je nach Bedarf - alle drei bis vier Tage. Erfahrungsgemäß werden Sie sich eher dazu aufraffen, ein paar Kleidungsstücke zu bügeln als einen riesigen Wäscheberg. Legen Sie saubere Wäsche auch direkt in den Schrank.

Integrieren Sie Hausarbeiten in Ihren Tagesablauf

Wenn etwas jeden Tag auf die gleiche Weise und zur gleichen Tageszeit gemacht wird, wird es zur Routine. Und Routine bedeutet, dass die Dinge irgendwann schnell erledigt werden und nebenbei ablaufen. Auf diese Weise wird das Aufräumen für Sie zu einem festen Bestandteil Ihres Tagesablaufs und als weniger belastend empfunden.

Machen Sie die täglichen Hausarbeiten zu einem Ritual. So können Sie beispielsweise am Abend immer in der gleichen Reihenfolge durch alle Zimmer gehen und Kleinigkeiten wegräumen, abwaschen oder die Spülmaschine einräumen und anstellen usw. So starten Sie entspannt in den nächsten Tag und sind morgens froh, dass alles bereits aufgeräumt ist. Oder aber, Sie stehen morgens eine halbe Stunde eher auf und erledigen dann bestimmte Dinge im Haushalt. Danach können Sie das Haus verlassen und sich voll und ganz auf Ihre Arbeit oder andere wichtige Dinge konzentrieren.

Denken Sie immer daran: Wird etwas nicht direkt weggeräumt oder werden Aufgaben aufgeschoben, sammeln sich diese immer weiter an und dann hat man erst recht keine Lust, das Chaos zu beseitigen. Außerdem werden Sie es immer im Hinterkopf haben, dass zum Beispiel noch ein riesiger Berg Bügelwäsche oder Geschirr auf Sie wartet. Das kann sich - auch wenn es vielleicht nicht so scheint - sehr belastend auswirken und ein sogar ein Grund für allgemeine innere Unruhe sein.

Weitere Tipps für den Haushalt - so sparen Sie beim Aufräumen Zeit

  • Viele versuchen alle Aufgaben auf einmal zu erledigen, kommen dann aber nicht weiter und haben am Ende nichts geschafft. Machen Sie lieber eins nach dem anderen. Wenn Sie eine Aufgabe angefangen haben, bringen Sie sie auch zu Ende, ehe Sie zur nächsten übergehen. Machen Sie nicht mehrere Baustellen auf.
  • Setzen Sie Prioritäten und erledigen Sie die wichtigeren Dinge zuerst.
  • Stehen Sie morgens lieber ein bisschen eher auf. So können Sie bereits in der Früh einige Kleinigkeiten erledigen.
  • Machen Sie lieber jeden Tag ein bisschen, als alles an einem Tag und bleiben Sie dran. So erleichtern Sie sich auch den „großen“ Putz und viele Dinge entfallen dann einfach.
  • Die meiste Unordnung verursachen Dinge, die über einen längeren Zeitraum gesammelt werden. Bringen Sie Müll und Altpapier regelmäßig raus und nehmen Sie Glas- oder Pfandflaschen direkt zum nächsten Einkauf mit und entsorgen Sie diese.
  • Denken Sie auch an den „Papierkram“. Denn auch Papiere können sich schnell ansammeln und man verliert den Überblick. Legen Sie am besten alle eingehenden Briefe in eine Ablagebox und sortieren Sie diese beispielsweise einmal wöchentlich aus. Was ist wichtig? Was kann abgelegt und abgeheftet werden und was kann weg? Und schieben Sie auch hier nichts auf, sonst haben Sie irgendwann unsortierte Papierberge, die Sie nicht mehr überblicken.
  • Gute Putzgeräte und Utensilien erleichtern Ihnen die Arbeit. Je handlicher und gründlicher ein Gerät ist, umso schneller sind Sie auch mit der Hausarbeit fertig. Investieren Sie in ordentliche Haushaltsgeräte, die Ihnen das Saubermachen im Haushalt erleichtern. Vor allem eine Spülmaschine spart einiges an Zeit und Arbeit.
  • Teilen Sie Aufgaben auf. Sie müssen nicht alles alleine bewältigen. Auch der Partner, Kinder oder Mitbewohner können und sollten in die Hausarbeit eingebunden werden. So bleibt nicht alles an einem hängen und derjenige, der sonst den Haushalt schmeißt, kann durch die Arbeitsteilung einiges an Zeit sparen.
  • Mit Musik kann das Aufräumen übrigens sogar Spaß machen und wird als weniger unangenehm empfunden. Legen Sie Ihre Lieblingslieder auf oder hören Sie ein gutes Hörbuch, während Sie sauber machen oder Essen kochen.

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