Wie wirkt man sympathisch? - Tipps für mehr Sympathie

So erzeugen Sie Sympathie bei anderen

Sympathische Ausstrahlung durch ein ehrliches Lächeln Um Freunde zu gewinnen oder Erfolg bei geschäftlichen Meetings zu erreichen, muss man zunächst Sympathie bei anderen erwecken. Hierzu gehört allerdings weitaus mehr, als sich auf dem Smalltalk-Parkett geübt bewegen zu können. Denn nur weil man rhetorisch gewandt ist, muss man noch lange nicht sympathisch wirken. Hier kommen - neben der Redegewandtheit - noch weitere äußerst wichtige Faktoren ins Spiel. Doch was unterscheidet einen sympathischen Menschen von einem unsympathischen und mit welchen Tipps kann man mehr Sympathie bei seinen Mitmenschen erzeugen?

Offenheit und Optimismus für mehr Sympathie

Sympathische Menschen verfügen in aller Regel über eine gehörige Portion Optimismus. Weder suchen sie permanent das Haar in der Suppe, noch erwarten sie von ihrem Gegenüber das Schlimmste. Sie nähern sich Menschen oder Situationen unvoreingenommen und zeigen ehrliches Interesse am Gegenüber, anstatt sich selbst permanent ins rechte Licht zu rücken.

Egoistisches und egozentrisches Verhalten wirkt unsympathisch

Viele Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein versuchen durch übertriebene Ich-Bezogenheit ihre Schwäche in diesem Bereich zu verbergen. Sie müssen permanent im Mittelpunkt stehen und sämtliche Aufmerksamkeit auf ihre Person richten, um ihr Selbstvertrauen aufzuwerten. Allerdings erreichen sie damit oft genau das Gegenteil von dem, was sie beabsichtigen. Schlussendlich sind derartige Charaktere eher unsympathisch und unbeliebt. Nehmen Sie sich also hin und wieder zurück und lassen Sie auch mal andere in Gesprächen und bei Treffen zu Wort kommen. Reden Sie nicht nur von sich und zeigen Sie ehrliches Interesse an den Problemen anderer. Wenn Sie dazu noch hilfsbereit sind, erwecken Sie nicht nur eine Menge Sympathie, sondern gewinnen über diesen Weg auch viele Freunde.

Kritik an der Sache und nicht an der Person wirkt sympathischer

Selten ist man immer einer Meinung. Sympathischen Menschen gelingt es jedoch, andere Meinungen zu tolerieren und Kritik nicht gleich als Angriff auf die eigene Person zu werten. Im Gegenzug bringen sie berechtigte Kritik sachlich an und sind bestrebt, im Falle einer Meinungsverschiedenheit eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist. Eine eigene feste Meinung schafft Sympathie, wenn sie nicht belehrend oder als feststehendes "Gesetz" vermittelt wird. Zwar erzeugt man zunächst auch ohne eigene Meinung Sympathie, da die typischen Reibungspunkte fehlen. Allerdings ist der Respekt und das Ansehen immer auf der Seite der charakterstarken Menschen, insofern diese den Spagat zwischen gesundem Selbstbewusstsein und Toleranz meistern.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Die Rede ist nicht davon, seinem Gegenüber nach dem Mund zu reden. Tatsache ist jedoch, dass wir Menschen, bei denen wir Gemeinsamkeiten entdecken, sofort einen Sympathiebonus gewähren. Sympathische Menschen bemühen sich daher, in jedem Gespräch einen Gleichklang herzustellen, anstatt sich auf die trennenden Aspekte zu konzentrieren.

Sympathie erzeugen durch Verlässlichkeit und Authentizität

Sympathische Menschen legen eine gewisse Verlässlichkeit an den Tag und sorgen dafür, dass ihre Mitmenschen wissen, was sie erwartet. Seien Sie also pünktlich und halten Sie Ihre Versprechen, wenn Sie Sympathie erzeugen wollen. Zudem sollte man nicht nur anderen gegenüber eine wohltuende Toleranz an den Tag legen, sondern sich selbst auch so annehmen, wie man eben ist. Der Lohn ist eine ausgesprochen sympathische Wirkung. Denn natürlich spüren wir alle - wenn auch nur unbewusst - ob jemand eine sorgsam einstudierte Rolle spielt oder sich so zeigt, wie er tatsächlich ist. Wirkt das Auftreten zu künstlich und oberflächlich, braucht man sich über mangelnde Sympathie nicht wundern.

Vom Wissen und dem Besserwissen

Wer - beispielsweise im Job - über spezielles Fachwissen verfügt, wird schnell zum gefragten Gesprächspartner. Das gilt allerdings nur so lange, bis einem der "Expertenstatus" zu Kopf steigt und man sich in einen belehrenden Besserwisser verwandelt. Tatsächlich wenden sich die meisten mit ihren Fragen lieber an einen sympathischen Kollegen, der über weniger Fachwissen verfügt. Der vermeintliche Experte, der Fragen zwar korrekt, aber von oben herab beantwortet, wird aufgrund seiner unsympathischen Art eher gemieden. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn man über viel Wissen und Erfahrung verfügt. Einzig und allein die Art und Weise, wie man etwas vermittelt, entscheidet darüber, ob man sympathisch oder unsympathisch auf andere wirkt. Auch tut der "Besserwisser" gut daran, seine Meinung nicht permanent seinen Mitmenschen aufzudrängen.

Perfekte Menschen sind weniger sympathisch

Wer nie Fehler macht oder zumindest krampfhaft den Anschein erwecken möchte, in jeder Lebenslage perfekt zu sein, macht sich bei seinen Mitmenschen nicht gerade beliebt. Fehler und Schwächen sind menschlich, was im Umkehrschluss heißt, dass perfekte Menschen schlichtweg weniger Sympathie ernten. Insofern man also dazu neigt, seine Schwächen stets gekonnt zu verbergen, sollte man diese hin und wieder nach außen kommunizieren. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass man über sich selbst lachen kann. Denn wer bei eigenen Missgeschicken viel zu verbissen reagiert, wirkt einfach unsympathisch. Dazu gehört es auch, dass man hin und wieder seine Fehler eingesteht und nicht krampfhaft versucht, diese immer wieder zu rechtfertigen. Gelegentliche Eingeständnisse wie "Du hast vollkommen recht, da habe ich mich wohl geirrt" entspannen jede Diskussion und erzeugen Sympathie beim Gegenüber. Wenn Schwächen ehrlich akzeptiert und nicht mühsam kaschiert werden, ist man auf dem besten Wege zum Sympathieträger.

Richtiges Zuhören erweckt Sympathie

Der einfachste Weg, um beim Gegenüber Sympathie zu wecken, ist das richtige Zuhören. Das gelingt, indem man seinem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit widmet und die Augen nicht durch den Raum schweifen lässt. Zugleich signalisiert man Interesse, indem man den anderen nicht nur reden lässt, sondern offene Fragen ins Gespräch einbaut, um das Thema zu vertiefen. Wer sich so auf ein Gespräch einlässt und wirklich zuhören kann, wirkt nicht nur sympathisch, sondern bleibt dem Gesprächspartner mit Sicherheit auch in guter Erinnerung.

Zusammenfassende Eigenschaften für mehr Sympathie

Nachfolgend sind noch einmal alle wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst, die einen Menschen garantiert sympathisch wirken lassen:

  • hilfsbereit sein
  • offen und ehrlich sein
  • eine eigene Meinung vertreten
  • eigene Schwächen akzeptieren
  • verlässlich und pünktlich sein
  • zuhören können
  • Verständnis zeigen
  • Tolerant sein

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