Der erste Eindruck - So bleibt er in guter Erinnerung

Psychologie: Wie man beim ersten Zusammentreffen punktet

So abgedroschen es auch klingen mag, aber für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Warum also nicht alles daran setzen, dass das erste Zusammentreffen beiden Seiten - ob nun im Job, bei den Schwiegereltern oder einfach unter Freunden - in guter Erinnerung bleibt? Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Aber woran liegt es, dass manche Menschen scheinbar spielend Kontakte knüpfen und ihnen die Herzen zufliegen, wohingegen andere sich mühselig abkämpfen und bei ihren Mitmenschen nicht so recht vorankommen? Natürlich hat jedes Zusammentreffen auch mit der persönlichen Wellenlänge zu tun. Auch wenn es politisch vielleicht nicht ganz korrekt ist, kann man einfach nicht jeden sympathisch finden. Doch abgesehen von den unbewusst wirkenden Faktoren, die sich leider kaum beeinflussen lassen, gibt es einiges, was sich beim ersten Kennenlernen in die Waagschale werfen lässt.

Smalltalk beim ersten Treffen

Der völlig zu Unrecht als oberflächlich abgeurteilte Smalltalk gehört zu den wahren Icebreakern und öffnet erste Türen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Grundregeln des Smalltalks eingehalten werden und man sich nicht gleich in ein Streitgespräch verstrickt. Dementsprechend sollten beim Smalltalk nur banale und keine polarisierende Themen angesprochen werden. Das Wetter, die Musik oder das Essen sind gute Einstiegsthemen, mit denen man die erste Sympathien vermitteln kann.

Freundliche Zurückhaltung für einen guten ersten Eindruck

Weniger ist beim ersten Aufeinandertreffen einfach mehr. Wer sein unbekannten Gesprächspartner sofort mit Sympathiebekundungen überschüttet und sich bereits nach fünf Minuten verbrüdern will, hat oft schlechte Karten. Viele Menschen fühlen sich von derart offensivem Verhalten schlicht bedrängt und gehen automatisch in die Defensive. Besser ist es, sich ehrlich für sein Gegenüber zu interessieren und sich zuvorkommend und authentisch zu zeigen. Was ist der andere für ein Mensch, was bewegt ihn, wo liegen die Gemeinsamkeiten? Ein erstes Gespräch ergibt sich so ganz von alleine und je mehr Parallelen bei den Freizeitaktivitäten oder Vorlieben entdeckt werden, desto schneller wächst die Sympathie.

Zuhörer bleiben in guter Erinnerung

Das Zuhören ist in einer Welt der Selbstdarsteller ein Pfund, mit dem man wuchern sollte. Die meisten reden gern und möchten die anderen an ihren Problemen und Freuden teilhaben lassen. Doch gibt es ungleich weniger Menschen, die überhaupt zuhören wollen und sich für die Belange der anderen interessieren. Das heißt natürlich nicht, dass man den ganzen Abend schweigend herumstehen sollte, doch wer die Kunst des Zuhörens beherrscht und zudem noch an der richtigen Stelle ein paar Fragen stellt, der hat ganz sicher zahlreiche Sympathiepunkte gesammelt.

Fingerspitzengefühl bewahren

Auch wenn es zu vorgerückter Stunde noch so verlockend ist, sollte das Lästern und Tratschen über dritte Personen unterbleiben. Vor allem dann, wenn man sein Gegenüber noch nicht so lange kennt oder womöglich gar nicht so recht weiß, wen man vor sich hat. Zum einen lässt sich eine unbedacht geäußerte Bemerkung nicht mehr zurücknehmen und zum anderen wird sich der Gesprächspartner unweigerlich fragen, ob auch er eines Tages das Ziel einer derartigen Lästerattacke sein wird.

Die Kleidung und der erste Eindruck

Natürlich kommt es auch auf die Verpackung an. Wer das als oberflächlich erachtet, kann beruhigt werden: Eine dem Anlass angemessene Kleidung tut den inneren Werten keinen Abbruch, zeugt allerdings von der Fähigkeit, sich unterschiedlichen Situationen anzupassen. Nicht zuletzt erweist man seinem Gegenüber, mit einer dem Anlass angemessenen Bekleidung, Respekt und das gilt besonders für offizielle oder feierliche Anlässe. Als klassisches Beispiel dient die Hochzeitsfeier, bei der wirklich niemand außer der Braut in einem strahlend weißen Kleid herumlaufen sollte.

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Mehr zum Thema: Kommunikation aus der Kategorie Menschen & Gesellschaft

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