Regelmäßige Backups gegen Datenverlust
Auf die richtige Datensicherung kommt es an
Das Thema Datensicherung wird leider von vielen PC-Benutzern mehr als nur stiefmütterlich behandelt. Dabei ist das regelmäßige Anlegen von Sicherheitskopien, den sogenannten Backups der wichtigsten Daten, eine äußert bedeutungsvolle Maßnahme, wenn beispielsweise nach einem Systemcrash oder einem ernsten Virusbefall Datenverlust droht.
Nicht selten ist die Arbeit von Wochen oder gar Monaten mit einem Schlag dahin, nur weil auf die richtige Datensicherung keinerlei Wert gelegt wurde. Viele Anwender müssen in solchen Fällen sogar mit starken finanziellen Verlusten rechnen. Selbst eine anschließende Datenrettung kann schnell enorme Kosten verursachen, die man mit dem richtigen Verantwortungsbewusstsein relativ leicht vermeiden kann. Wer nun meint, dass er mit aktuellen Antivirenprogrammen und einer modernen Firewall vor Datenverlust gefeit ist, der irrt gewaltig. Schließlich muss man auch jederzeit mit plötzlich auftretenden Hardwaredefekten bei Festplatten und anderen Datenträgern rechnen.
Welches Medium zur Datensicherungen?
Wer vorbildlich, vorzugsweise wöchentlich, Sicherheitskopien seiner wichtigsten Daten anlegt, kann nicht nur abends mit großer Wahrscheinlichkeit beruhigter einschlafen, sondern kann auch im Notfall sein System in relativ kurzer Zeit wieder auf den aktuellsten Stand bringen. Leider fehlt den meisten die Motivation, ihre Dateien entsprechend zu sichern. Dabei sind gerade in der heutigen Zeit Datenträger, die man für Backups benötigt, relativ erschwinglich, jederzeit erhältlich und durchaus bequem in der Anwendung. Das klassische Medium zur Datensicherung ist, beziehungsweise war die CD oder DVD. Dennoch reichen diese Datenträger immer häufiger für die anfallenden Datenmengen, vor allem in Firmen, kaum noch aus. Wer eine externe Festplatte als Backup-Datenspeicher in Erwägung zieht, ist daher oft besser beraten.
Wie oft sollte man eine Datensicherung anfertigen?
Seine wichtigsten Daten sollte man grundsätzlich mindestens einmal wöchentlich auf solch einer externen Festplatte ablegen. Häufig müssen mehrere Gigabyte an Daten regelmäßig gesichert werden. Selbst DVDs erreichen hierbei schnell ihre Kapazitäten. Wer demnach enorme Datenmengen angemessen bewältigen möchte, der kommt im Normalfall nicht um eine externe Festplatte herum. Schließlich sind wöchentlich mehrere CDs oder DVDs irgendwann nicht mehr vernünftig zu handhaben. Dennoch ist ein Backup auf CD oder DVD, beispielsweise alle paar Monate, als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme durchaus zu empfehlen. Schließlich könnte selbst die externe Festplatte zur Datensicherung eines Tages den Geist aufgeben.
Die richtige Lagerung der Sicherungskopien
Auch die richtige Lagerung der Backup-Datenträger sollte nicht unterschätzt werden. Grundsätzlich sollte man CDs, DVDs und externe Festplatten entsprechend den Herstellerrichtlinien lagern. Dazu gehört es auch, dass alle Datenträger an einem sicheren, vorzugsweise räumlich getrennten, Ort aufbewahrt werden sollten. Im Falle eines Brandes oder Einbruchs minimieren Sie so das Risiko, dass Ihre Datensicherungen ebenfalls Schaden nehmen. Zudem sollten Datenträger, die für Backups und Sicherheitskopien verwendet werden, nicht anderweitig im Einsatz sein. Nutzen Sie diese Datenträger lediglich zur Datensicherung, damit diese nicht unnötig beansprucht werden und im Notfall den rettenden Dienst versagen.
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