Sparen beim Waschen von Wäsche

Sparen Sie Kosten und Energie beim Wäschewaschen

Wer mehr aus seinem Haushaltsgeld machen möchte, kommt ums Energiesparen nicht herum. Das heißt: Energiesparlampen rein und überflüssige Stromfresser raus. Doch was, wenn die Waschmaschine nicht der Energieeffizienzklasse A+++ angehört, sondern ein älteres und weniger Strom sparendes Modell ist? Besonders bei einer mehrköpfigen Familie ist die Waschmaschine oftmals im Dauereinsatz. Mit den richtigen Tipps lässt sich beim Wäschewaschen aber auch ohne neue Maschine eine Menge Geld sparen.

Sparen Sie beim Waschmittel

Weniger ist mehr - das gilt in diesem Fall für das Waschmittel, denn zig verschiedene Sorten sind schlicht unnötig. Für die Buntwäsche muss ein Farbwaschmittel her und weiße, helle oder stark verschmutzte Wäsche verlangt nach einem guten Vollwaschmittel, das zugleich leicht bleichend wirkt. Wer oft mit Wolle oder zarten Stoffen zu tun hat, kann sich noch ein Feinwaschmittel zulegen, dann sollte es aber genug sein. Auch die Dosieranleitung der Hersteller muss nicht überschritten werden, damit die Wäsche richtig sauber wird und gut duftet.

Die richtige Temperatur beim Wäschewaschen

Auch bei den Temperaturen ist weniger oftmals mehr. In der Regel kann normal verschmutzte Wäsche eine Temperaturstufe niedriger gewaschen werden, als auf dem Etikett der Kleidung angegeben ist. Wer im Gegenzug dafür ein längeres Waschprogramm wählt, bekommt ebenso saubere Wäsche. Der Spareffekt: Bis zur Hälfte weniger Stromkosten bei einem Waschgang, der von 60 Grad auf 40 Grad gedrosselt wird. Wer von 40 Grad auf 30 Grad schaltet, spart immerhin noch ein Drittel Strom. Kleine Einschränkung: Für direkt am Körper getragene Wäsche (z.B. Unterwäsche) oder Hand- oder Geschirrtücher empfiehlt sich das kältere Sparprogramm schon aus hygienischen Gründen nicht. Aber auch hier reicht es in der Mehrzahl der Fälle aus, mit 60 Grad zu waschen. Temperaturen von 90 Grad und mehr sind im Grunde nicht notwendig, es sei dann man arbeitet im Krankhaus oder man wäscht die Unterwäsche von Kranken.

Der Verzicht auf eine Vorwäsche spart Kosten

Eine sogenannte Vorwäsche kann bei normaler Wäsche meist entfallen und sollte nur dann gewählt werden, wenn die Hosen der Kinder mit Grasflecken verziert sind oder stark verschmutzte Arbeitskleidung zu reinigen ist. Damit die Wäsche in diesem Fall wirklich sauber wird, ist es ratsam, die Schmutzstellen vorher separat zu behandeln. Manchmal genügt es, die Flecken gleich mit Wasser auszureiben, für hartnäckige Flecken empfiehlt sich Gallseife. Unter Umständen ist auch der Griff zum sauerstoffhaltigen Vorwaschspray eine Alternative - anderenfalls ist ein Waschgang inklusive Vorwäsche ohnehin nicht ausreichend.

Die optimale Auslastung beim Waschen von Wäsche

Wer beim Wäschewaschen sparen möchte, achtet natürlich auch auf die optimale Auslastung der Maschine. Das heißt: Weder wird die Waschtrommel so voll gestopft, dass kein Taschentuch mehr hinein passt, noch drehen zwei einzelne Handtücher einsam ihre Runden. Wäsche, die keine Schonbehandlung benötigt, kann guten Gewissens so in die Waschtrommel gefüllt werden, dass an der Öffnung nur noch eine Handbreit Platz bleibt. So ist die Waschmaschine optimal ausgelastet und die Wäsche wird dennoch gründlich gereinigt.

Übertreiben Sie es nicht beim Sparen

Zu viel Sparsamkeit kann das Leben der Waschmaschine verkürzen! Bei niedrigen Temperaturen können Waschmittelrückstände oder Schmutzpartikel zurückbleiben, die der Maschine schaden. Spätestens alle vier Wochen sollte daher ein 60-Grad-Waschgang durchgeführt werden. Auch aus hygienischem Aspekt muss das Wasser spätestens im 4-Wochen-Rhythmus auf 60 Grad erhitzt werden - anderenfalls fühlen sich Bakterien einfach zu wohl in der Maschine und dann wird es nicht mehr sauber, sondern höchst unhygienisch. Damit Ihre Kleidung auch wirklich sauber wird, sollten Sie Ihre Wäsche richtig waschen und nicht nur noch auf den Geldbeutel schauen. Übertriebene Sparsamkeit ist beim Wäschewaschen fehl am Platz.

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