Entspannende Wellness in der Badewanne

Die Badewanne als Wellness-Oase mit Badezusätzen aus der Küche

Wellness in der Badewanne Wellness in den eigenen vier Wänden bietet Ihnen ein schönes Vollbad. Nicht umsonst badete schon Kleopatra ausgiebig in Eselsmilch. Eselsmilch als Badezusatz ist mittlerweile in Vergessenheit geraten, dennoch müssen Sie nicht unbedingt auf industriell hergestellte Badezusätze aus dem Supermarkt zurückgreifen. Diese Badezusätze versprechen oft sehr viel und halten meist relativ wenig. Mal sind die Duftstoffe der Schaumberge so intensiv, dass es für sehr geruchsempfindliche Menschen fast unerträglich ist, mal trocknen die Badezusätze die Haut von einigen so sehr aus, dass Menschen mit sensibler Haut sich grundsätzlich nur noch unter die Dusche stellen. Dabei gibt es die verschiedensten pflegenden und wohltuenden Badezusätze, die Sie selber ohne großen Aufwand herstellen können.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind hochkonzentriert und es gibt für beinahe jede Geruchsvorliebe und jedes Anwendungsgebiet ein passendes Öl. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für diese Öle ist nicht nur, ob Sie das Öl „riechen können“, sondern auch, welche Wirkung Sie erzielen wollen. Gegen Stress wirken beispielsweise Melisse, Fichtennadel oder Orange. Gegen Verspannungen und Muskelschmerzen wirken Lavendel, Rosmarin, Minze oder Zitrone. Da ätherische Öle nicht wasserlöslich sind, emulgieren Sie die Öle Ihrer Wahl am besten in einem kleinen Gefäß mit einem Schuss Sahne, pH-neutralem Duschgel oder einem Klecks Shampoo. Diese Mischung geben Sie dann ins einlaufende Badewasser. Dosieren Sie ätherische Öle nur sehr sparsam – ist Ihnen der Geruch nicht intensiv genug, können Sie immer noch einige Tropfen „nachlegen“. Für kleine Kinder oder Menschen mit sehr sensibler Haut, sind ätherische Öle als Badezusatz nicht geeignet.

Badezusätze aus der Küche

Auch die Küche gibt einiges an Badzusätzen her, was der Wirkung industriell gefertigter Badezusätze in nichts nachsteht. Ein belebendes und gut duftendes Orangenbad bekommen Sie, wenn sie einige frische Orangen in dünne Scheiben schneiden und diese Orangenscheiben ins Badewasser geben. Das Orangenbad vertreibt zuverlässig schlechte Laune und ist ideal, wenn Sie der Winterblues überkommt.

Einen anregenden Badezusatz ergeben Kaffeesatz und ein wenig frische Milch, die sie in einem Gefäß miteinander vermischen. Ihre Haut benötigt eine Extra-Portion Pflege? Dann füllen Sie ca. 250 g Weizenkleie in ein Stoffsäckchen und geben dieses ins Badewasser. Haben Sie kein Stoffsäckchen, können Sie auch einen Waschhandschuh verwenden, den Sie am oberen Ende mit einer Schnur zubinden. Das Badewasser spült die pflegenden Stoffe der Weizenkleie direkt ins Badewasser. Um den pflegenden Effekt zu verstärken, verzichten Sie am besten auf Duschgel oder Seife und tupfen den Körper nach dem Bad nur leicht mit einem Handtuch ab.

Pflegende Eigenschaften hat auch ein Bad aus Buttermilch. Geben Sie zuerst 2-3 Liter Buttermilch in die Badewanne und lassen Sie dann das Badewasser mit langsam ansteigender Temperatur hinzulaufen. So verteilt sich die Buttermilch optimal im Wasser, anstatt unschön auszuflocken.

Lust auf ein Bad?

Dann experimentieren Sie doch einfach ein wenig mit den verschiedenen Zutaten herum und finden heraus, was Ihnen am besten tut. Vertrauen Sie auf Ihren Geruchssinn und auf Ihr Gefühl. Ein Badezusatz, der schon von vornherein einen Widerwillen in Ihnen auslöst, ist nicht der richtige für Sie – egal, wie sehr Ihre Freundin auch darauf schwört.

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