Gesichtsmaske mit Eiklar / Eiweiß selber machen

Eine Maske aus Eischnee strafft die Haut auf natürliche Art

Aufgeschlagenes Ei Eischnee oder Eiweißschnee, der aus geschlagenem Eiklar gemacht wird, kennen die meisten in Form leckerer Baiser oder als Beigabe einiger Dessertcremes. Allerdings ist die schneeweiße Masse nicht nur in der Küche eine gern gesehene Zutat, sondern kann auch in Form einer Gesichtsmaske verwendet werden. Aufgrund der adstringierenden (zusammenziehenden) und straffenden Wirkung ist Eischnee ein kosmetischer Allrounder. Ideal ist die Eischnee-Maske für unreine und großporige Haut oder als Frischekick, wenn es darum gilt, müder Haut zu neuem Leben zu verhelfen. Wenn Sie Lust bekommen haben, eine Eischnee-Maske zu Hause aufzutragen, dann können Sie solch eine Gesichtsmaske mit wenigen Zutaten ganz einfach selber machen.

Zutaten der Gesichtsmaske

  • 2 Eier (Eiklar)
  • ein Rührgerät oder Schneebesen
  • eine Schüssel

Anwendung der Gesichtsmaske mit Eiklar

Für die selbstgemachte Gesichtsmaske trennt man zunächst das Eigelb und Eiweiß der beiden Eier und schlägt das Eiklar schaumig zu Eischnee. Kurz darauf gibt man die schaumige Masse auf das vorher gut gereinigte, im Idealfall mit einem Dampfbad behandelte Gesicht. Anschließend lässt man das Ganze ca. 20 Minuten einwirken. Danach kann man die angetrocknete Gesichtsmaske einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen und - wenn überhaupt noch nötig - die gewohnte Gesichtspflege auftragen.

Variation: Gesichtsmaske mit Eiweiß und Zitrone

Wer mag, kann unter den Eischnee noch einen Teelöffel Zitronensaft einer frisch gepressten Zitrone (möglichst Bio) rühren. Die Zitrone verstärkt den adstringierenden Effekt der Maske zusätzlich und das Resultat ist eine rosige, feinporige Haut. Auch hier lässt man die Maske ungefähr 20 Minuten einwirken, bevor man das Ganze sorgfältig mit lauwarmem Wasser abwäscht. Anschließend kann man bei Bedarf auch hier die gewohnte Pflegecreme einmassieren.

Übrigens: Das Eigelb muss nicht verworfen werden. Wer mag, mixt daraus eine andere nährende Maske zusammen, die den Hals- und Dekolleté-Bereich pflegt. Anderenfalls gibt es eben zum Abendbrot ein leckeres Omelett - das versorgt den Körper mit Protein, Lecithin, Eisen, Phosphor, Calcium und den Vitaminen A, B, D und E.

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Mehr zum Thema: Gesichtspflege aus der Kategorie Beauty & Wellness

Kommentare:

1. Franzi meint:
11.12.2012 02:08 Uhr

Ich bin total begeistert von diesen tollen Tipps! Die Eiweißmaske mit Zitrone hab ich unmittelbar nach dem Lesen des Artikels ausprobiert und es funktioniert wirklich. Ich hab ziemlich großporige, fettige Haut und danach haben sich die Poren wirklich zusammengezogen. Ein Wundermittel aus dem Kühlschrank! Ohne Angst zu haben, dass man sinnlos Geld verprasst für nichts und wieder nichts, kann man seiner haut was Gutes tun!

Verkleinert es die Poren auch längerfristig oder nur für den Tag?

Ich überlege, ob ich mir eine Creme davon mische bzw. ein wenig Zitrone und Eiweiß von nun an jeden Tag verwende, halt nur nicht als Maske, sondern als eine Art Serum unter der Creme. Aber ist das überhaupt gut? Falls dadurch meine Haut beschädigt wird oder ähnliches, mache ich es natürlich nicht. Kann mir jemand helfen? Gibt es eine Überdosierung von Zitrone und Eiweiß? Wird meine Haut durch die Fruchtsäure (wenn ich sie täglich verwende) dünn?

2. Marc meint:
11.12.2012 14:46 Uhr

Die Wirkung im Bezug auf die Hautporen wird bei dieser Gesichtsmaske nicht dauerhaft sein. Allerdings kann sich das Hautbild bei einem entsprechend ungesundem Lebensstil auch immer weiter verschlechtern. Letztlich begünstigen zu viel Alkohol, falsche Ernährung oder zu wenig Schlaf große Poren. Oftmals ist großporige Haut - neben der Veranlagung - das Resultat einer übermäßigen Talgproduktion. Wahre Schönheit kommt eben von innen und deswegen können die besten Pflegemittel auch nichts an der Ursache ändern. Meiner Meinung nach ist ein dauerhafter Erfolg nur mit einer gesunden Lebensweise zu erreichen. Pflegecremes und Gesichtsmasken können allerdings für eine gewisse Zeit Linderung verschaffen.

Grundsätzlich kann man alles überdosieren. Ich persönlich würde mir nicht jeden Tag Zitrone auf die Haut geben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Haut irgendwann entsprechend darauf reagiert, da die Zitronensäure einen recht niedrigen pH-Wert hat. Für die tägliche Pflege würde ich eher eine leicht basische oder neutrale Rezeptur wählen.

3. Franzi meint:
11.12.2012 21:35 Uhr

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

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