Wasser sparen im Haushalt - Tipps für Dusche und Toilette

So können Sie mit einfachen Mitteln im Haushalt viel Wasser sparen

Wasser ist ein kostbares Gut und leider bekommt man dies unter anderem auch bei der Abrechnung der Wasserwerke zu spüren. Mit ein wenig Technik, gesundem Menschenverstand und ein paar genialen Tricks kann man im Haushalt eine Menge Wasser sparen. Schließlich verbrauchen wir hierzulande im Durchschnitt pro Kopf und Tag immerhin ca. 120 bis 140 Liter Wasser. Die nachfolgenden Tipps sollen Ihnen helfen, diese Menge zu reduzieren. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

Grundsätzlich kein Wasser laufen lassen / Effektiver duschen

Beim Duschen, Waschen, Spülen oder Zähneputzen lassen viele gern das Wasser laufen. Dieses fließt dann ungenutzt direkt in die Kläranlage, kostet den Nutzer Geld und schadet auch noch der Umwelt. Viel besser für die Natur und Konto: Beim Duschen und Waschen das Wasser beim Einseifen und Shampoonieren abstellen und erst zum Ausspülen wieder anstellen. Duschen ist zudem viel wassersparender als Baden. Denn bei einem Vollbad verbraucht man rund drei Mal mehr Wasser als bei einem normalen Duschgang.

Auch beim Zähneputzen sollte man das laufende Wasser abstellen. Denn die dreiminütige vom Arzt empfohlene Zahnputzsession muss nun wirklich nicht vom Rauschen des Wasserhahnes begleitet werden. Beim Spülen der Zahnbürste spart man Wasser, wenn man das Becken mit einem Stöpsel abdichtet und darin die Bürste säubert. Im Gegensatz zur Reinigung unter laufendem Wasser, reduziert man so unnötigen Wasserverbrauch.

Toilette umrüsten, um Wasser zu sparen

Die Toilette ist der Wasserverbraucher Nummer eins im Haushalt. Dabei gibt es günstige und effiziente Maßnahmen, wie man den Wasserverbrauch reduzieren kann.

  • Je nach Konstruktion reduziert wiederholtes Drücken einer Spültaste ebenfalls die Wassermenge. Zudem ist es möglich die Spültaste nur halb herunterzudrücken, um weniger Wasser durch die Rohre fließen zu lassen.
  • Effizienter und wesentlich einfacher in der Handhabung ist es jedoch, die herkömmliche Spültaste auszuwechseln (Senkung der Kosten um etwa die Hälfte).

Wasser sparen durch Technik und moderne Geräte

Wer in neue Geräte investiert spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser. Moderne Wasch- und Spülmaschinen senken ebenfalls den Wasserverbrauch. Wer per Hand spült, der benötigt rund drei bis viermal so viel Wasser wie mit Spülmaschine.

Wasserhähne können durch bestimmte Techniken den Verbrauch stark senken. Ein sogenannter Luftsprudler senkt den Wasserdurchfluss. Man schraubt ihn schnell auf das Gewinde vom Wasserhahn und kann auf diese Weise bis zu 50 Prozent des ursprünglichen Verbrauches einsparen.

Moderne Waschmaschinen verringern durch bestimmte Einstellungen (z.B. Ökowaschgänge) den Strom- und Wasserverbrauch. Wer wartet, bis eine Maschine voll ist, die Waschgänge weniger häufig und ohne Vorwäsche durchführt, der hält den Zählerstand ebenfalls in Schach.

Wasser sparen im Garten und auf dem Balkon

Wer einen Garten hat, der benötigt für die Pflege des Rasens und der Pflanzen große Wassermengen. Abhilfe gegen zu hohe Wasserkosten können Regentonnen schaffen. Entweder einfach so in den Garten stellen oder aber das natürliche Regenwasser vom Dach in die Tonne umleiten. Mit dem in der Tonne gewonnenem Wasser kann man nun gezielt mit einer Gießkanne die Blumen gießen. Am besten gießt man die Blumen abends oder früh morgens direkt an der Wurzel der Pflanze, so dass weniger Wasser verdunstet und die Blätter der Pflanze nicht durch die Sonnenstrahlen verbrennen.

Balkonpflanzen kann man gut mit überschüssigem Koch- oder Teewasser gießen, welches man nicht mehr benötigt. Kochwasser von Eiern, Gemüse oder überflüssiges Wasser aus dem Wasserkocher abkühlen lassen und dann Zimmer- oder Balkonpflanzen damit gießen.

Wassersparend kochen

Auch wenn man beim wassersparenden Kochen verhältnismäßig wenig Wasser spart, so addieren sich auch diese kleinen Mengen irgendwann. Deswegen lohnt es, auch beim Kochen nur so viel Wasser zu nutzen, wie man tatsächlich benötigt. Zum Spaghetti kochen muss der Topf nicht randvoll mit Wasser sein. Besonders viel Wasser spart, wer bei geschlossenem Topf mit Wasserdampf gart.

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