Professionelles Profilbild für Männer und Frauen

So setzen Sie sich mit einem Porträt in Singlebörsen richtig ins Szene

Profilbild einer Frau Wer im Internet über Singlebörsen oder Flirtapps einen Partner kennenlernen will, kommt um ein schickes Profilbild nicht herum. Denn so aufregend ein echtes Blind Date auch sein kann, für die meisten ist ein Onlineflirt ohne Foto ein No-Go. Gerade im Netz ist es unheimlich wichtig, sich optisch gut zu präsentieren. Schließlich man bei der virtuellen Präsentation zunächst nur eine sehr oberflächliche Vorauswahl treffen. Vor allem Frauen werden meist mit Anfragen derart überhäuft, dass lediglich per Foto entschieden wird, ob es zu einem Chat und ggf. später zu einem Date kommt oder nicht. Dass man auf seinem Profilbild möglichst deutlich zu erkennen sein sollte, ist jedem klar, doch auf was sollte man noch achten, wenn man beim anderen Geschlecht punkten will?

Professionell aufgenommene Fotos haben mehr Erfolg

Egal ob nun mit einer Spiegelreflex oder einer anderen Kamera, ein Profilbild kommt in Singlebörsen immer besser an, wenn es professionell aussieht. Professionell heißt, dass das Gesicht gut ausgeleuchtet ist und der Hintergrund bei Porträtfotos verschwimmt. Vermeiden sollte man unbedingt Fotos, auf denen man kaum zu erkennen ist. Wie man dies erreicht, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Welche Blende ist optimal?

Damit der Hintergrund auf dem Foto verschwimmt und das Objekt, also die eigene Person, deutlich zur Geltung kommt, benötigt man eine offene Blende von 1.8 bis etwa 4.0. Der letztliche Blendenwert ist jedoch abhängig vom Abstand zum Motiv, von der Brennweite und von der Größe des Bildsensors. Ein schönes Bokey (unscharfer Hintergrund) ist meist nur mit einer Spiegelreflexkamera machbar. Allerdings gibt es mittlerweile auch Kompaktkameras, die ebenfalls sehr gute Resultate erzielen und für Porträts geeignet sind.

Die richtige Brennweite beim Profilfoto

Professionell und filmisch sieht ein Foto immer dann aus, wenn es mit einer entsprechend großen Brennweite (Zoom) aufgenommen wird. Hierbei sollte man mindestens mit Brennweite 100 mm oder größer arbeiten. Auf diese Weise wird die Tiefenunschärfe erhöht, was dem Ganzen zusätzliche Ausdruckskraft verleiht. Unbedingt vermeiden sollte man Weitwinkel-Aufnahmen, die ein Gesicht verzerren oder zu viel von der Umgebung zeigen.

Die richtige Ausleuchtung des Profilbildes

Ein gutes Foto benötigt ausreichend Licht. Vermeiden Sie daher Gegenlichtaufnahmen oder Porträtfotos bei schlechten Lichtverhältnissen wie in dunklen Räumen, am Abend usw. Am besten schaut man bei schönem Wetter in Richtung des Lichtes. Derjenige, der die Aufnahme macht, fotografiert dann entsprechend mit dem Verlauf des Lichtes. Sollten die Lichtverhältnisse nicht ausreichen, kann man auch mit einem Blitz nachhelfen. Dieser sollte dann aber extern aufgestellt, also nicht an der Kamera angebracht werden.

Haltung des Kopfes und Blickrichtung beim Porträtfoto

Studien haben ergeben, dass Menschen auf Fotos attraktiver wirken, wenn sie nicht direkt in die Kamera schauen. Auch hier sollte man sich an Spielfilmen orientieren und an der Kamera leicht vorbeischauen. Am besten ist ein Winkel von ca. 20-45 Grad. Hinzukommt, dass sich der Betrachter nicht beobachtet und angestarrt fühlt. Des Weiteren wirkt man dadurch auch schlichtweg gelassener, was eben auch attraktiver macht.

Allerdings wirken auch Fotos professionell, bei denen man zwar in die Kamera schaut, dabei den Kopf aber leicht in eine andere Richtung dreht. Wichtiger als die Frage nach dem Blick in die Kamera ist die generelle Haltung des Kopfes in Verbindung mit der Kameraposition. Vermeiden Sie Aufnahmen von unten oder oben. Im Idealfall befindet sich der Fotograf auf gleicher Höhe.

Keine Selfies als Profilfoto verwenden

Selbstporträts können zwar schnell und einfach mit der Smartphone-Kamera aufgenommen werden, sind aber alles andere als empfehlenswert. Davon abgesehen, dass sich die meisten Singles selbst vorm Spiegel fotografieren und man sich dadurch kaum noch abhebt, wirkt es auch so, als hätte man keine Freunde. Wer jedoch den Eindruck erweckt, dass er oft alleine ist, wirkt keinesfalls attraktiv auf das andere Geschlecht. Besser ist es immer, wenn das Profilbild ein Freund oder ein Familienmitglied schießt. Selfies haben noch einen weiteren Nachteil: Aufgrund der ungünstigen Kameratechnik (Handys) und der meist schlechten Ausleuchtung in Räumen wirken derartige Bilder fast immer äußerst unprofessionell.

In Alltagssituationen ablichten

Wer ein besonders wirkungsvolles Profilbild möchte, sollte sich in alltäglichen Situationen fotografieren lassen, da man auf diese Weise einen spannenden Lifestyle transportieren kann. Wird man also beispielsweise beim Gespräch mit einer anderen Person, beim Telefonieren, beim Einkaufen oder während einer sportlichen Aktivität geknipst, wirkt man einfach interessanter als bei einem simplen Standard-Shooting. Hier kann man sich grundlegend an guten Paparazzi-Bildern orientieren, die mit großen Brennweiten arbeiten und Stars im Alltag einfangen.

Sonnenbrillen haben auf dem Profilbild bzw. Porträt nichts zu suchen

Auch wenn es vielleicht gerade angesagt ist, sich auf Profilfotos mit Sonnenbrille zu präsentieren, verstecken Sie sich nicht. Die Augen sind der Spiegel der Seele und meist das wichtigste am ganzen Gesicht. Wenn Sie beim anderen Geschlecht punkten wollen, dann sollten Sie nicht den Eindruck erwecken, dass Sie sich nicht zeigen wollen. Stehen Sie zu Ihrem Auftreten im Internet und lassen Sie die Sonnenbrille weg.

Weniger ist mehr - Die richtige Anzahl an Profilfotos

Es macht keinen Sinn, in sein Onlineprofil 20 oder gar 30 Bilder hochzuladen. Zwei bis drei gute Fotos sind meist völlig ausreichend. Erstens laufen Sie bei zu vielen Fotos Gefahr, dass sich auch einige nicht so schöne Exemplare darunter befinden und zweitens vermitteln Sie auf diese Weise einen enormen Geltungsdrang. Sie wollen attraktiv wirken, aber nicht so, als wären Sie selbstverliebt oder als suchen Sie nur Aufmerksamkeit.

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