Kaffeewickel gegen Cellulite selber machen

Cellulitis bekämpfen mit regelmäßigen Kaffeewickel

Cellulite natürlich behandeln Glatte und straffe Haut steht bei vielen Frauen auf der Beauty-Wunschliste ganz oben. Doch genau da macht die Natur leider einigen Damen einen Strich durch die Rechnung, indem sie mit Cellulite an Beinen und Po zu kämpfen haben. Abhängig von genetischer und hormoneller Veranlagung zeigen sich die gefürchteten Dellen früher oder später bei nahezu allen Frauen in mehr oder minder starker Ausprägung. Natürlich gibt es diverse Wundercremes und Zaubertinkturen, die der Cellulite den Garaus machen sollen. Ob und wie gut die preisintensiven Mittel allerdings wirken, muss jeder selbst herausfinden. Eine einfache Möglichkeit, die im Kampf gegen Cellulitis helfen soll, ist die Verwendung sogenannter Kaffeewickel. Da man diese jederzeit schnell und einfach selber machen kann, ist es sicherlich einen Versuch wert.

Kaffee hilft der Figur auf die Sprünge

Auffällig ist, dass die Kaffeebohne in all ihren Variationen zu den Hausmitteln gehört, die immer wieder als wirksam gepriesen werden. Und so ist es auch kein Zufall, dass sich in vielen hochpreisigen Kosmetikprodukten Koffein als Wirkstoff befindet. Aber warum sollte man den Umweg über Fertigkosmetika gehen, wenn doch Kaffee in beinahe jedem Haushalt zu finden ist? Wer sich eine Rundum-Koffeinbehandlung zum Sparpreis gönnen möchte, um der Cellulite ganz natürlich zu Leibe zu rücken, setzt zunächst auf ein vorbereitendes Kaffeepeeling. Danach folgen die selbstgemachten Kaffeewickel, die angeblich bei vielen Models hoch im Kurs stehen sollen.

Zutaten für selbstgemachte Kaffeewickel

  • 15 gehäufte Esslöffel Kaffeepulver
  • 250 ml Wasser
  • Küchenrolle, Frischhaltefolie und - ganz wichtig - eine fleckenunempfindliche Umgebung

Die Kaffeewickel gegen Cellulite zubereiten

Zunächst den Kaffee mit einer Tasse Wasser (250 ml) aufbrühen und ein wenig abkühlen lassen. Wer keine Kaffeemaschine hat, muss nicht verzweifeln, denn dem Kaffee beziehungsweise dem Koffein ist es egal, ob er per Hand oder in der Maschine aufgebrüht wird. Der optimale Anwendungsort für die Kaffeewickel ist die Badewanne, denn so lassen sich unschöne Flecken im Rest der Wohnung vermeiden. Daher erfolgt nun ein Umzug aus der Küche ins gut geheizte Badezimmer. Mitnehmen sollten Sie den Kaffeesatz aus der Filtertüte, den lauwarmen Kaffee aus der Kaffeemaschine sowie die Haushaltsrolle und die Frischhaltefolie.

Der 1.Schritt: Es ist Zeit für ein durchblutungsanregendes Peeling. Also in die Badwanne stellen, den Beinen ein ausgiebiges Kaffeepeeling gönnen und nachfolgend alles gründlich abspülen.

Der 2.Schritt: Anschließend folgen die Kaffeewickel, um die Cellulitis weiter zu bekämpfen. Hierfür teilen Sie so viel von der Haushaltsrolle ab, dass die Oberschenkel großzügig damit umwickelt werden können. Danach werden die Zellstofftücher ordentlich mit dem lauwarmen Kaffee getränkt und auf die zu umwickelnden Hautpartien aufgebracht. Zum Abschluss wird alles mit einer doppelten Lage Frischhaltefolie umwickelt, damit das Koffein in aller Ruhe einwirken kann. Die Folie fixiert nicht nur die Wickel, sondern konserviert auch ein wenig die Wärme. Nach ca. 30 Minuten Einwirkzeit können Sie die Kaffeewickel vorsichtig entfernen, sich abduschen und den Beinen eine kurze Massage mit der gewohnten Pflegecreme gönnen.

Die Regelmäßigkeit macht’s: Natürlich kann eine einmalige Wickelbehandlung keine Wunder bei Cellulite bewirken. Ratsam ist es, sich über einen Zeitraum von 1-2 Monaten wenigstens eine Kaffeewickel-Serie pro Woche zu gönnen. Das Kaffeesatz-Peeling sollte allerdings - insofern möglich - täglich erfolgen.

Übrigens: Um die Einwirkzeit halbwegs angenehm zu gestalten, ist es günstig, für angenehme Temperaturen im Badzimmer zu sorgen und Bücher, Zeitschriften oder ähnliches als Zeitvertreib parat zu legen. Denn wenn die Kaffeewickel nicht für Entspannung sorgen und nur noch zum Pflichtprogramm gehören, wird man diese schon bald nicht mehr anwenden.

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