Parkett pflegen und richtig putzen - Tipps zur Parkettbodenpflege

So können Sie Ihren Parkettboden pflegen

Parkett wischen Parkettfußböden, vor einigen Jahren vor allem in gediegenen Altbauten zu finden, erfreuen sich mittlerweile wieder großer Beliebtheit. Heute gibt es Fertigparkett zu kaufen, welches sich ähnlich einfach verlegen lässt wie Laminat. Tatsächlich zählt Holz wohl zu den Bodenbelägen, die beinahe für die Ewigkeit gemacht sind und so mancher Parkettboden bleibt länger im Haus als seine Besitzer. Bei guter Parkettbodenpflege und der richtigen Behandlung erreichen diese Bodenbeläge eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren. Dass Flecken oder ausgelaufene Flüssigkeiten auf dem Parkett am besten sofort beseitigt werden, ist selbstverständlich. Doch wie kann man edles Parkett richtig putzen und pflegen? Und was sollte man bei einem Parkettboden noch beachten?

Trockenreinigung des Parkettbodens

Damit der Holzboden nicht zerkratzt, müssen Sand, Steinchen und der übliche anfallende Schmutz regelmäßig entfernt werden, anderenfalls wirken sie wie Schmirgelpapier oder hinterlassen einzelne hässliche Kratzer. Am gründlichsten gelingt die Trockenreinigung mit dem Staubsauger, dem der Bürstenaufsatz vorgeschaltet wird. Ideal ist es natürlich, wenn allzu grober Schmutz gar nicht erst entsteht und das heißt: Schuhe vor der Wohnungstür stehen lassen.

Parkettbodenpflege mittels Filzgleiter

Kratzer lassen sich außerdem vermeiden, indem die Füße der Möbel mit Filzuntersetzern entschärft werden. Wer die Möbel einmalig verrücken möchte, stülpt am besten Strümpfe über die Möbelfüße. Davon abgesehen minimiert man beim regelmäßigen Verrücken von Tischen und Stühlen mit Filzgleitern den Kraftaufwand und reduziert den Geräuschpegel.

Parkett und Nassreinigung

Ist es Zeit für die Nassreinigung, genügt im Normalfall lauwarmes Wasser zum Putzen. Wer mag, gibt ein spezielles Reinigungsmittel hinzu, anderenfalls genügt auch Neutralreiniger. Schlieren, wie sie von dunklen Schuhsohlen entstehen, lassen sich mit einem normalen Radiergummi entfernen.

Achtung: Die auf den Bodenbelag abgestimmten Reinigungsmittel enthalten bereits Pflegestoffe. Es ist daher unnötig, den Parkettboden separat mit Wachs oder Öl zu pflegen, denn das führt zu unschönen Schlieren. Fürs Wischen gilt die Regel, dass das Tuch nur nebelfeucht sein darf. Wer einen klatschnassen Wischlappen aufs Parkett legt, riskiert, dass der Boden aufquillt. Denn wenn die Holzböden etwas übel nehmen, dann ist es Feuchtigkeit - das gilt übrigens auch für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. In Nassräumen hat Parkett daher nichts zu suchen und die Wäsche sollte wenn möglich auch in einem anderen Raum getrocknet werden.

Parkettbodenpflege mittels Grundreinigung

Ist das Parkett nicht mehr so ansehnlich, wie man es von ihm gewohnt ist, ist es Zeit für die Grundreinigung. Mit einem speziellen Poliermittel werden hartnäckiger Schmutz und die Überbleibsel von Reinigungs- und Pflegemitteln entfernt, anschließend erhält der Parkettboden eine neue Schutzschicht aus Wachs. Wichtig: Dampfmaschinen oder andere aggressive Gerätschaften oder Putzmittel sind fehl am Platz und sollten nicht zum Putzen oder Pflegen eingesetzt werden, da sie das Parkett nur unnötig angreifen.

Sieht das Parkett trotz aller Vorsicht ein wenig abgenutzt aus? Dann hilft vielleicht das Wissen, dass abgenutzt aussehende Parkettböden im Used-Look gerade voll im Wohntrend liegen - anderenfalls bleibt leider nur das Abschleifen.

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