Schlafgesundheit: Tipps für die Schlafzimmereinrichtung

Wie Sie Ihr Schlafzimmer für erholsame Nächte einrichten

Was hat eigentlich gesunder Schlaf mit der Inneneinrichtung des Schlafzimmers zu tun? Eine ganze Menge. Nicht immer ist das, was einem auf den ersten Blick am besten gefällt auch die beste Wahl für die Schlafzimmereinrichtung. Vor allem ungünstigen Wohnsituationen ist es geschuldet, dass beim Schlafzimmer viele Abstriche gemacht werden müssen und die Räumlichkeiten zweckentfremdet werden. Doch selbst wenn die räumliche Situation nicht optimal ist, lässt sich der Raum, in dem wir immerhin ein Drittel des Tages verbringen, so gestalten, dass er vor allem eines ist: schlaffreundlich.

Die Grundbedingungen für ein erholsames Schlafzimmer

Insofern es sich einrichten lässt, sollte das Schlafzimmer ein separater Raum sein, der idealerweise ein wenig jenseits des Trubels liegt, also fernab vom Straßenlärm. Aber auch in der Wohnung sollte das Schlafzimmer so liegen, dass man die nötige Ruhe findet. Reicht es „nur“ für eine Schlafcouch, sollte diese wenigstens in einem ruhig gelegenen Zimmer untergebracht werden, in dem man auch mal die Tür hinter sich schließen kann.

Wie viel Unterhaltung verträgt das Schlafzimmer?

Das Thema Schlafzimmer und Fernseher ist ein schwieriges Thema. Manchen hilft es, wenn sie während eines Films oder einer Sendung einschlafen können. Auf der anderen Seite vermittelt ein mit Fernseher, Computer und Spielekonsolen ausgestatteter Raum nur selten Ruhe und Behaglichkeit, die Körper und Seele in entspannte Schlafstimmung versetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die elektrischen Geräte hinsichtlich des Elektrosmogs nicht gut im Schlafzimmer aufgehoben sind. Und unabhängig von dem, was man mit diesen Geräten anstellt, können sie als Geräusch- und Lichtquelle ihrerseits zu Schlafräubern werden.

Was gehört nicht ins Schlafzimmer?

Grundsätzlich lässt sich diese Frage recht einfach beantworten, indem man sich nur bewusst macht, was das Schlafzimmer alles nicht ist. Es ist weder eine Abstellkammer noch ein Arbeitszimmer oder der Raum für die Bügelwäsche - und genau das sollte sich in der Einrichtung zeigen. Alles, was die Entspannung trübt - also die Wäscheberge, der Staubsauger, noch zu zahlende Rechnungen oder der Schreibtisch, der unter noch zu bearbeitenden Arbeitsunterlagen beinahe zusammenbricht - gehört nicht ins Schlafzimmer.

Tabu ist auch die Zweckentfremdung durch unters Bett geschobene Aufbewahrungskisten oder auf dem Schrank gelagerte Dinge, die sonst nirgendwo Platz haben. Ziel ist es nicht, einen Raum zu kreieren, der in einem Wohnmagazin abgelichtet werden könnte. Aber achtlos unters Bett oder auf den Schrank verbannte Dinge sind nur aus den Augen und nicht aus dem Sinn - das Unterbewusstsein besitzt leider die erstaunliche Gabe, genau diese Dinge auf unsere imaginäre „To do“-Liste zu setzen. Und die wird im Laufe der Zeit immer länger und eines Tages bringt uns das schlechte Gewissen buchstäblich um den Schlaf.

Tipps zur Schlafzimmereinrichtung

Vermeiden Sie in Schlafräumen grundsätzlich alles, was nach Arbeit, Chaos und Unordnung aussieht und beschränken Sie die Einrichtung auf das Nötigste. Erlaubt ist nur das, was Ruhe und Entspannung vermittelt und positive Assoziationen weckt. Auch eine klare, und übersichtliche Raumgestaltung ist empfehlenswert. Zum Glück muss man weder Ordnungsfanatiker noch Innenarchitekt sein, um sich einen Rückzugsort zu schaffen, der vor allem für Entspannung und Wohlgefühl steht.

Sorgen Sie dafür, dass das Bett weder zu nah an der Tür steht, noch zu wenig Platz um das Bett herum bleibt. Das Bett sollte zudem in einem eher "geschützten" und ruhigen Bereich des Raumes aufgestellt werden.

Die Fenster sollten mit entsprechenden Rollos oder Jalousien ausreichend verdunkelt werden, damit der Schlaf gefördert wird.

Farbgestaltung im Schlafzimmer

Die Macht, die Farben auf uns ausüben, sollte nicht unterschätzt werden. Natürlich sind bestimmte Farbvorlieben oder Abneigungen eine höchst individuelle Sache und doch gibt es allgemeingültige Wirkungen, die den jeweiligen Farben nachgesagt werden. Demnach gelten vor allem sanfte und pastellige Nuancen als geeignete Farben für die Schlafzimmerwände. Also ein zartes Gelb oder Apricot, leichte Flieder oder Terracottatöne. Hellen Blau- und Grünnuancen kommt eine besondere Bedeutung bei, denn sie wirken generell beruhigend, was daran liegen dürfte, dass diese Farben automatisch Assoziationen mit der Natur wecken - also uns an Wiesen, Wasser oder sommerblauen Himmel denken lassen. Vorsicht bei sehr anregend wirkenden Farben, zu denen vor allem Rot oder kräftige Orangetöne gehören. Zwar mögen derartige Farben das Liebesleben anheizen, für eine erholsame Nachtruhe sind sie jedoch weniger geeignet. Auch poppige Mustertapeten sind im Schlafzimmer nicht die beste Wahl. Günstiger ist die Fototapete mit einem beruhigenden Motiv - nicht umsonst erleben an die Wand tapezierte Naturlandschaften gerade eine Renaissance.

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