Kann man gelben und schwarzen Sesam roh essen?

Frage: Die gelblichen Sesamkörner dürften den meisten von Backwaren und den typischen Burgerbrötchen bekannt sein. Aber auch auf dem Fladenbrot eines Döners sieht man vereinzelte Samen - oftmals sogar auch schwarzen Sesam. Grundsätzlich kann man Sesam relativ vielseitig in der Küche einsetzen. Doch kann man Sesam auch roh essen oder muss er zunächst gekocht werden?

Antwort: Sesam gehört zu den sogenannten Ölsaaten und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Darüber hinaus enthält Sesam wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen sowie Eiweiße, Vitamin E, Folsäure und Vitamine der B-Familie. Besonders empfehlenswert ist roher und ungeschälter Sesam. Dementsprechend kann man Sesam auch roh essen und in diesem Zusammenhang zum Verfeinern von Salaten, Suppen, Müsli und anderen Gerichten verwenden. Sesam ist damit auch für alle Rohköstler ein geeignetes Lebensmittel.

Der Geschmack von rohem Sesam ist etwas nussig und leicht würzig, fällt aber z.B. in Salaten kaum auf. Möchte man größere Mengen der Sesamkörner zu sich nehmen, dann sollte man diese mit genügend Flüssigkeit verzehren, damit diese im Darm aufquellen können.

Schwarzer Sesam soll besonders gesund sein und wird vor allem von der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt, um Nieren, Leber, Knochen, Zähne und Haare zu stärken. Schwarzer Sesam kräftigt - nach dem Verständnis der TCM - die Lebensenergie und gleicht Yin und Yang harmonisch aus.

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